Kouglof

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majstjarnen

Tracks:
  1. awreml
  2. nüünerli
  3. siciliano
  4. flying bulgar
  5. näbufee
  6. hajduschko
  7. majstjarnen
  8. kouglanz
  1. iekhal tzigane
  2. complainte
  3. tüüfeli im himu
  4. ratschénitza
  5. kelnischer karahod
  6. vagantentanz
  7. wiegenlied
  8. müsli

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Das zweite Werk unserer Weltmusiker von "Kouglof". Ein gelungener Versuch mit Cello, Klarinette, Gitarre, Bass und Perkussion Schwerkraft und Zeit zu überwinden – als wären dieser fetzige Balkan-Elfachtel, diese melancholische jiddische Melodie, eine warmherzige Siciliana, der rasante Bulgar oder das nordlichternde isländische Lied seit jeher ein Stück Hier und Jetzt; für diesen einen wunderbaren Augenblick neu zum Leben erweckt, um etwas im Herzen und aus dem Herzen heraus zum Tanzen und zum Träumen zu bringen.

MAJSTJARNEN (Maisterne)
Kouglof macht seit 15 Jahren Weltmusik – auf unzähligen Festen und Bühnen zwischen Palpuognasee und Chasseral. Fünf Jahre nach „verdrejter Kopf“ ein Album aufzunehmen, das gerade auch dem „Tanzigen“ der Kouglof-Musik Raum gibt, erweist sich als vielfältiges Abenteuer wie das Leben selbst: die Musik tanzt durch alle Jahreszeiten, wilde und wütende Tänze stehen neben lustigen, wehmütige ruhige neben rasanten stampfenden... - und mittendrin dieses wunderbare isländische Lied, das dem ganzen Tanzreigen für diesmal seinen Namen leiht.

Kurze Informationen zu den einzelnen Stück auf der CD "Maistjarnen":

Flying Bulgar (trad., arr. Kouglof)
Als würden die Füsse der Tanzenden zu Flügeln dank der Musik.

Ds Müsli (trad., arr. Häxebäse/Kouglof)
Katz- und Maus-Tanz im Hintergrund eines ausufernden Hochzeitsfestes in einem alten osteuropäischen Städtchen...

Majstjarnen (trad., isländisches Lied, arr. Michael Scherling / Kouglof)
Sternengeschichte aus Island – ein stiller Tanz durch alle Jahreszeiten des Lebens, von Urglut, Fels und Eismeer, von Sehnsucht, Abschied und von weiten Wegen zurück.

D Näbufee (Markus Hafner, arr. Hafner/Kouglof)
Ein traurig-geheimnisvoller Walzer mit diesem besonderen Hauch von Aarenebel und den schemenhaften Gestalten von Buggeli-Öttu und jener schwebenden Frauengestalt, Arm in Arm...
 
Iekhal Tzigane (trad., russisches Lied, arr. Comedia Mundi / Kouglof)
Tanzlied hinter einem russischen Ofen hervor umnebelt mit Dünsten von wunderbarem Kartoffelstock und Geist-Schwaden von Wodka.
 
Ratschénitza (trad., bulgarischer Tanz, arr. Hafner/Kouglof)
„Ratschénitza-Tänze werden gewöhnlich von zwei Personen getanzt. Wenn zwei Männer tanzen, wird der Tanz zum Wettspiel, und jeder einzelne gibt nur bei völliger Erschöpfung auf“ (C.Obreschkoff)
 
Hungerik dejn Kezele (jiddisches Wiegenlied von Mordechai Gebirtig, arr. Kouglof)
Schlaf schon mein hungriges Mädchen! Auch dein Kätzchen, auch deine Mame – alle sind sie hungrig. Und deine Puppe, weißt du was sie dir gerade sagen will? Oj wi batribt is a Mamele / wen hungerik is ir Kind / al lju lju al lju lju lju / schlof schojn majn krojnenju
 
Ds luschtige Nüünerli (Sedéntschitza, bulgarischer Tanz, arr. Hafner/Kouglof)
Djiri Djiri Djiri Djiridi ...– Einszwei Einszwei Einszwei Einszweidrei ...:
ein wunderbar leichtfüssiger 9/8.
 
Vagantetanz (Markus Hafner, arr. Hafner/Kouglof)
Zu einem alten Räubertanz eine neue Musik vom Berner Weltgeiger Märku Hafner, in die vagantische Neuzeit weitergesponnen von Kouglof.
 
Awremel („Awremel der Marwicher“, trad., jiddisches Lied, arr. Kouglof)
Ohn a Hejm bin ich jung geblibn / s hot di Nojt mich arojssgetribn / wen ich hob noch kejn drajzn Johr gehabt

Siciliano (trad, arr. Kouglof)
Ein Hirtentanz durch süditalienische Weiden nach einer Melodie voller Charme und Wehmut.

Complainte du Peuple Rom (trad., Roma-Klagelied, arr. Hafner/Kouglof)
Rom, Mensch, wie du und alle. Und doch dieses Lied vom Unerwünschtsein und Vertriebenwerden. Ein Tanz am Wegrand zwischen unersetzbaren Erinnerungen und irgendeinem Nirgendwo.

A kelnischer Karahod (Francois Lilienfeld, arr. Kouglof)
Ausgelassener Rundtanz, geschrieben 1889 in Köln vom jiddischen Musiker Francois Lilienfeld.
 
Hajduschko Choro (trad., arr. Hafner/Kouglof)
Ein rasender bulgarischer Tanz aus dem Nichts heraus.
 
Ds Tüüfeli im Himu (Markus Hafner, arr. Hafner/Kouglof)
Zum Teufel mit Himmel und Hölle! Ein tüüflisch-änglisches Tänzli im Himu. Die Geschichte vom Tüüfeli, das sich durchs versehentlich offen gebliebene Höllentor davonmacht und im Himmel mit einem Ängeli den Tanz seines Lebens tanzt...




Verdrejter Kopf

Tracks:
  1. Ticinetto
  2. Geampara
  3. Las Fièlairas
  4. Grastûno Bal
  5. Pajduska Horo Cetvorka
  6. Jovano Jovanke
  7. Kailash
  1. Güggl
  2. Hop, Hop
  3. Heitilied
  4. Naphtaly's Freilach
  5. Les Noto
  6. Heymischer Bulgar
  7. Verdrejter Kopf

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Ein neues Kapital Welt- oder Folk-Musik bei Brambus. Wir freuen uns auf Cello und Gitarre, Klarinette, Kontrabass und Perkussion: voilà „Kouglof“!

Seit mehr als zehn Jahren liegen diesem Ensemble Melancholie und Puls osteuro-päischer Melodien am Herzen: Sehnsucht, Charme und Schalk von jiddischen Sängern und fahrenden Fiedlern. Stampfen in fetzigem Siebenachtel und anmutiges Wirbeln über Tanzböden des Balkan. Musikalische Oasen, deren Wurzeln von Rumänien bis nach Island oder Tibet reichen – Klänge und Stücke aus allen Himmelsrichtungen der Musik zwischen Konzert-Bühne, Kultur-Bar und Hinterhof-Feier.

Was die Musik dieser fünfköpfigen Gruppe zum ergreifenden Erlebnis macht, ist ein Gewebe von traditioneller Musik und eigenwilligem Arrangement für diese folk-kammermusikalische Besetzung – ein Teppich, der ebenso zum Tanzen wie zum Meditieren einlädt... „Kouglof“ arrangiert alte und neue, überlieferte und eigene Musik nach immer neuen Rezepten zu eigenwilligen musikalischen Gugelhöpfen – stets irgendwo zwischen „süss“ und „räss“ wie der französisch-elsässische „Kouglof“, welcher der Gruppe aus dem mittelbündischen Domleschg den Namen leiht... Besetzung: Marianne van Wijnkoop Glättli (Cello), Philipp Vogt (Klarinette), Res Glättli (Gitarre), Lukas Heitz (Kontrabass) und Reto Jäger (Perkussion)



We are very pleased to have new members in the brambus world music family! Cello, guitar, clarinet, double-bass and percussion – that’s the music group „Kouglof“! This ensemble has concerned itself for more than ten years with the melancholy and pulse of east European melodies: the yearning, charm and humour of yiddish singers and gypsy fiddlers. Stamping in the crazy time signature of seven eighths and the graceful whirling of Balkan dances shape the rhythms of this music. These are musical oases, the roots of which stretch from Rumania to Iceland or Tibet – sounds and music that come from wherever there’s music being made in the world between concert stage, club and backyard party.

What makes this five-member group so special is the combination of traditional music and unconventional arrangements woven together into a kind of musical carpet, inviting the listener to dance or sometimes to meditate on this „carpet“... „Kouglof“ mixes old and new melodies, traditional music and compositions of their own according to ever-changing new recipes to create unconventional „musical cakes“ („Gugelhopf“) – always between „sweet“ and „spicy“, just like the French-Alsatian „Kouglof“ cake which lends its name to this band based in the Grisons, the mountainous southeast corner of Switzerland.

Line-up: Marianne van Wijnkoop Glättli (cello), Philipp Vogt (clarinet), Res Glättli (guitar), Lukas Heitz (standup bass) and Reto Jäger (percussion)